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Flüchtlinge gestern und heute


Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Ein Jahr nach einer gescheiterten Bewerbung wurde die Anton-Jaumann-Realschule Wemding gemeinsam mit ihren beiden Partnerschulen in das Programm Erasmus+ der Europäischen Union aufgenommen. Der Titel des Projekts lautet "Flüchtlinge gestern und heute". Präsentiert werden die Ergebnisse im Rahmen zweier großer Konzerte.

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Erasmus+ ist ein europäisches Programm für Bildung, Jugend und Sport. Schulleiter Dr. Heinz Sommerer hatte die umfangreiche Bewerbung mit rund 60 Seiten an Formularen bereits vergangenes Jahr eingereicht, damals noch ohne die Zusage. Nun ist die Freude an der Bildungseinrichtung mit ihren rund 730 Schülern groß. Gemeinsam mit den Partnerschulen in Rom sowie im lettischen Liepaja wird nun neben dem Unterricht intensiv gemeinsam gearbeitet. Im laufenden Schuljahr geht es um "Flucht und Vertreibung in der Vergangenheit" - dabei sollen die biblische Zeit, das Römische Reich, das Mittelalter sowie der Zweite Weltkrieg beleuchtet werden. Für das nächste Schuljahr ist dann "Flucht und Vertreibung heute" eingeplant, beginnend mit dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens in den frühen 1990er-Jahren bis zur aktuellen Flüchtlingssituation. Die gemeinsame Arbeit in Projektgruppen hat bereits begonnen. Austauschen können sich die Jugendlichen an den drei Schulen über "eTwinning", eine eigens zur Verfügung gestellte, geschützte Kommunikationsplattform, die man sich ähnlich wie WhatsApp vorstellen kann, erklärt Schulleiter Sommerer. Insgesamt sind rund 100 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte in das Projekt involviert. In Wemding ist unmittelbar die Bläserklasse der sechsten Jahrgangsstufe betroffen, darüber hinaus sind aber auch andere Musikensembles der Schule eingebunden. Von diesen Gruppen aus soll das Projekt in alle Klassen hineingetragen werden.

Dokumentiert wird die Aufnahme ins Programm Erasmus+ auch durch ein eigenes Schild, das am Schuleingang angebracht wurde. Für Mai 2017 ist in Wemding ein gemeinsames Konzert mit den beteiligten Schülern der drei Ländern vorgesehen. Dabei werden auch die Ergebnisse des ersten Jahres präsentiert. Im zweiten Schuljahr wird das Konzert in der lettischen Ostseestadt Liepaja veranstaltet. Im Anschluss an Erasmus+ werden mögliche Nachfolgeprojekte geprüft.

 

anstehende Termine

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Wir bedanken uns bei der "Stiftung Westöstliche Begegnungen" für die Unter-
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tauschs zwischen den Musik-
ensembles der Anton-Jaumann-Realschule und der Emiļa Melngaiļa Liepājas mūzikas vidusskola in Liepaja/Lettland.

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