ErasmusPlus-Projekt „Flüchtlinge gestern und heute“

Mitte der zweiten Osterferienwoche bestiegen die Mitglieder der Big Band sowie die Klasse 9d der Wemdinger Schule mit ihren Begleitlehrkräften das Flugzeug nach Lettland, um dort die Abschlussveranstaltung für das Projekt vorzubereiten und durchzuführen. Nach der Ankunft in Riga und einer Mittagspause kamen die Wemdinger in Liepaja an, wo sie am Abend von den Gastgebern empfangen wurden.
Ein Schwerpunkt des Aufenthalts lag zum einen auf der Sichtung der Arbeitsergebnisse des Projekts und der Vorbereitung von deren Präsentation. Die Musiker der lettischen Ensembles sowie der Wemdinger Big Band und des Orchesters aus Rom probten zudem intensiv an den gemeinsam darzubietenden Stücken, die den Rahmen der Veranstaltung bildeten.
Daneben standen auch gemeinsame Freizeitaktivitäten sowie der kulturelle Austausch auf dem Programm: Der Besuch der Sehenswürdigkeiten der Stadt, darunter auch die neue Konzerthalle „Lielais Dzintars“ und natürlich der wunderschöne Sandstrand, an dem man mit etwas Glück auch kleine Bernsteinstücke finden konnte. Daneben fand auch ein Schulrundgang durch die lettische Schule mit ihren verschiedenen Abteilungen statt: Musik, Kunst und Design - und man konnte feststellen, dass an der Schule nicht nur hervorragend Musik gemacht wird, sondern auch beeindruckende Gemälde und Werkstücke gefertigt werden. Einen weiteren Höhepunkt stellte ein Ausflug zur kurischen Nehrung statt, wo man vom Thomas-Mann-Haus zur Großen Düne wanderte und sich angesichts der endlos scheinenden Sandfläche in die Sahara versetzt fühlte – allerdings bei deutlich frischeren Temperaturen und umgeben von Ostsee und kurischem Haff.
Der Austausch schloss mit der Abschlussveranstaltung des Projektes, in dem die drei Schulen in eindrucksvollen Präsentationen die Flüchtlingsthematik aus der Perspektive ihrer Heimatstädte vorstellten, umrahmt von musikalischen Darbietungen der unterschiedlichen Ensembles, deren Höhepunkt sechs gemeinsam dargebotene Stücke bildeten, bei denen jeweils rund 120 Musiker die Bühne bevölkerten.
Danach hieß es bei der „Farewell“-Party im Schulgarten Abschied nehmen - man wird verstehen, dass dieser allen nach den ereignisreichen Tagen mit vielen gemeinsamen Unternehmungen sehr schwer fiel. Die Wemdinger Gruppe bedankt sich bei den lettischen Musikschülern und ihren Familien, bei den dortigen Lehrkräften und der Schulleitung für die große Warmherzigkeit und Gastfreundschaft.
Die Rückfahrt zum Flughafen in Riga nutzte die Gruppe für eine Besichtigung der Stadt mit ihren altehrwürdigen Kaufmanns- und Gildehäusern und Kirchen.

(Dr. H. Sommerer)

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Im Rahmen des Erasmus-Projekts „Flüchtlinge gestern und heute“ besuchte die Junge Big Band der Anton-Jaumann-Realschule die Partnerschule in Rom. Man hatte sich im Vorfeld schon intensiv auf die Projektarbeit vorbereitet, nun wurde bei diesem Treffen, zu dem auch eine Gruppe von der lettischen Partnerschule angereist war, der Stand der Planungen abgeglichen und das Abschlusstreffen vorbereitet, das im April in Lettland stattfindet.
Daneben blieb Zeit, um sich die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Herzen der „ewigen Stadt“ anzusehen: das barocke Rom mit dem Petersdom und das antike Rom mit Forum, Kolosseum und anderen Bauwerken aus dieser Zeit. Außerdem arbeitete man an dem musikalischen Rahmenprogramm und gab zwei Konzerte, an denen neben den Ensembles der Schulen auch Migranten in Rom beteiligt waren, die von der Gemeinschaft Sant’Egidio betreut werden: eines an der Schule und eines im Konzertsaal von Sant´Egidio, wo man sich neben vielen anderen sozialen Projekten auch für die Integration von Flüchtlingen einsetzt.

Konzert

Vor dem Colosseum

Vor der Engelsburg

 

Kurz vor den Pfingstferien bestiegen die Mitglieder des Chors und der Big Band der Wemdinger Schu­le mit ihren Begleitlehrkräften den Bus nach Lettland: Im Rahmen des Schüleraustauschs besuchten 49 Schüler und 4 Begleitlehrkräfte die Partnerschule in Lettland.

Nach einer langen und strapaziösen Busfahrt, die für einen kurzen Besuch der litauischen Stadt Pa­langa mit ihren liebevoll restaurierten Jugendstilhäusern, der Strandpromenade und dem Sand­strand unterbrochen wurde, kamen die Wemdinger in Liepaja an, wo sie am Abend von den Gast­gebern empfangen wurden.

04 Liepaja Strand

Chor und Big Band am Strand von Liepaja

 

Am ersten Tag machte man sich zunächst mit Liepaja vertraut: Bei einer Führung durch die Altstadt besuchte man Strand und Strandpromenade, Rosenplatz und Handwerkerhaus mit Bernstein­schmuck-, Tuch- und Ledermanufaktur. Danach führte der Weg zu den belebten Markthallen vorbei an den in der typi­schen Bauweise erstellten Holz- und Backsteinhäusern, von denen allerdings viele noch auf ihre Re­no­vie­rung warten. Verschiedene Denkmäler und ein der lettischen Rockband Livi gewidmeter „Gei­ster­baum“ rückten immer wieder die Musikbegeisterung der Letten ins Bewusstsein. Im Rahmen einer Führung durch das neu erbaute Konzerthaus „Großer Bernstein“, das durch seine eigenwillige, moder­ne Architektur besticht, wohnten Schüler und Lehrer der Bühnenprobe für ein Popkonzert eines in Lett­land bekannten Pianisten bei, an dem auch Chöre der lettischen Partner­schule mitwirkten. Mit dem Besuch des Nordforts, einer zur Zarenzeit erbauten, mächtigen, mittler­weile aber aufgelassenen Be­festigungsanlage, die der Sicherung des Kriegshafens diente, und der russisch-orthodoxen Kirche im Karosta-Viertel schloss der Tag.

Der nächste Tag führte die Gruppe zum lettischen Volkstanzfest nach Kuldiga, wo Gruppen jeden Alters in farbenfrohen traditionellen Kostümen in Wettbewerb zueinander traten. Man überquerte zunächst die mit 164 m längste Backsteinbrücke Europas, warf einen Blick auf den mit 270 m breitesten Wasserfall Europas und besuchte schließlich die Altstadt.

Am „Programm-freien“ Sonntag unternahmen die Gastfamilien mit ihren Gästen Ausflüge in die Umge­bung und besuchten dabei z.B. ein Wikingerdorf oder einen Hochseilgarten.

Am letzten Tag lernten die Schüler die Partnerschule und die im Zuge einer Umstrukturierung seit dem letzten Jahr mit ihr verbundene Kunst- und Designschule kennen, bevor sie die deutsche Dreifaltigkeitskirche mit ihrer beeindruckenden Kirchenorgel besichtigten. Am Nachmittag besuchten die Wemdinger Schüler, aufgeteilt in Sänger, Bläser und Rhyth­musgruppe, „masterclasses“ der lettischen Musiklehrkräfte und übten unter deren Anleitung. Am frühen Abend fand ein Abschlusskonzert mit den beiden Wemdinger Ensembles, dem Knabenchor, der Junior und der Big Band aus Liepaja statt, das die Zuhörer zu regem App­laus motivierte. Im Anschluss trafen sich alle Beteiligten bei der Abschiedsparty für gastgeben­de Familien und Gastschüler, für die die lettischen Gastgeber liebevoll zubereitete Gerichte mitge­bracht hatten.

Danach hieß es Abschied nehmen - man wird verstehen, dass dieser allen nach den ereignisrei­chen Tagen mit vielen gemeinsamen Unternehmungen sehr schwer fiel. Die Wemdinger Gruppe bedankt sich bei den lettischen Musikschülern und ihren Familien, bei den dortigen Lehrkräften und der Schulleitung für die große Warmherzigkeit und Gastfreundschaft.

(Dr. H. Sommerer)

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Bericht Donauwörther Zeitung/Rieser Nachrichten

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Stiftung woeb

Wir bedanken uns bei der "Stiftung Westöstliche Begegnungen" für die Unter-
stützung des Schüleraus-
tauschs zwischen den Musik-
ensembles der Anton-Jaumann-Realschule und der Emiļa Melngaiļa Liepājas mūzikas vidusskola in Liepaja/Lettland.

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