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Kurz vor den Pfingstferien bestiegen die Mitglieder des Chors und der Big Band der Wemdinger Schu­le mit ihren Begleitlehrkräften den Bus nach Lettland: Im Rahmen des Schüleraustauschs besuchten 49 Schüler und 4 Begleitlehrkräfte die Partnerschule in Lettland.

Nach einer langen und strapaziösen Busfahrt, die für einen kurzen Besuch der litauischen Stadt Pa­langa mit ihren liebevoll restaurierten Jugendstilhäusern, der Strandpromenade und dem Sand­strand unterbrochen wurde, kamen die Wemdinger in Liepaja an, wo sie am Abend von den Gast­gebern empfangen wurden.

04 Liepaja Strand

Chor und Big Band am Strand von Liepaja

 

Am ersten Tag machte man sich zunächst mit Liepaja vertraut: Bei einer Führung durch die Altstadt besuchte man Strand und Strandpromenade, Rosenplatz und Handwerkerhaus mit Bernstein­schmuck-, Tuch- und Ledermanufaktur. Danach führte der Weg zu den belebten Markthallen vorbei an den in der typi­schen Bauweise erstellten Holz- und Backsteinhäusern, von denen allerdings viele noch auf ihre Re­no­vie­rung warten. Verschiedene Denkmäler und ein der lettischen Rockband Livi gewidmeter „Gei­ster­baum“ rückten immer wieder die Musikbegeisterung der Letten ins Bewusstsein. Im Rahmen einer Führung durch das neu erbaute Konzerthaus „Großer Bernstein“, das durch seine eigenwillige, moder­ne Architektur besticht, wohnten Schüler und Lehrer der Bühnenprobe für ein Popkonzert eines in Lett­land bekannten Pianisten bei, an dem auch Chöre der lettischen Partner­schule mitwirkten. Mit dem Besuch des Nordforts, einer zur Zarenzeit erbauten, mächtigen, mittler­weile aber aufgelassenen Be­festigungsanlage, die der Sicherung des Kriegshafens diente, und der russisch-orthodoxen Kirche im Karosta-Viertel schloss der Tag.

Der nächste Tag führte die Gruppe zum lettischen Volkstanzfest nach Kuldiga, wo Gruppen jeden Alters in farbenfrohen traditionellen Kostümen in Wettbewerb zueinander traten. Man überquerte zunächst die mit 164 m längste Backsteinbrücke Europas, warf einen Blick auf den mit 270 m breitesten Wasserfall Europas und besuchte schließlich die Altstadt.

Am „Programm-freien“ Sonntag unternahmen die Gastfamilien mit ihren Gästen Ausflüge in die Umge­bung und besuchten dabei z.B. ein Wikingerdorf oder einen Hochseilgarten.

Am letzten Tag lernten die Schüler die Partnerschule und die im Zuge einer Umstrukturierung seit dem letzten Jahr mit ihr verbundene Kunst- und Designschule kennen, bevor sie die deutsche Dreifaltigkeitskirche mit ihrer beeindruckenden Kirchenorgel besichtigten. Am Nachmittag besuchten die Wemdinger Schüler, aufgeteilt in Sänger, Bläser und Rhyth­musgruppe, „masterclasses“ der lettischen Musiklehrkräfte und übten unter deren Anleitung. Am frühen Abend fand ein Abschlusskonzert mit den beiden Wemdinger Ensembles, dem Knabenchor, der Junior und der Big Band aus Liepaja statt, das die Zuhörer zu regem App­laus motivierte. Im Anschluss trafen sich alle Beteiligten bei der Abschiedsparty für gastgeben­de Familien und Gastschüler, für die die lettischen Gastgeber liebevoll zubereitete Gerichte mitge­bracht hatten.

Danach hieß es Abschied nehmen - man wird verstehen, dass dieser allen nach den ereignisrei­chen Tagen mit vielen gemeinsamen Unternehmungen sehr schwer fiel. Die Wemdinger Gruppe bedankt sich bei den lettischen Musikschülern und ihren Familien, bei den dortigen Lehrkräften und der Schulleitung für die große Warmherzigkeit und Gastfreundschaft.

(Dr. H. Sommerer)

Im Zuge der ERASMUS-Projektes 2016-2018 organisierte Hr. Reissig das Vorbereitungstreffen in Rom. Sol machten sich im Februar 4 Lehrkräfte mit den Streichern und Mitgliedern der Schulband mit dem Zug auf den Weg zu unserer Partnerschule nach Rom. Schon die Zugfahrt über die Alpen war ein schönes Erlebnis.
In Rom angekommen, wurden die Wemdinger gleich freundlich am Bahnhof begrüßt und in Gastfamilien aufgenommen. Neben einem Schulbesuch standen natürlich auch Besichtigungen auf dem Programm. So wurde das „antike“ Rom mit dem Colosseum und das „barocke“ Rom rund um die Piazza Navona besucht – die Führungen und Erklärungen fanden unter dem Aspekt „Flucht und Vertreibung“statt.
Die italienischen, lettischen und deutschen Schüler und Lehrkräfte hatten nämlich auch für Rom an dem Erasmus-Projekt „Flüchtlinge gestern und heute“, gearbeitet. Die Schulleiter bzw. Vertreter der Schulleitungen, für Wemding Fr. Waschner-Probst, waren persönlich anwesend um das Projekt aus der Führungsebene zu begleiten. Inhaltlich und musikalisch präsentierten alle Schulen gegenseitig ihre bisherigen Ergebnisse. Fr.Ponicki übernahm dabei den inhaltlichen Teil für die AJRS Wemding in Form einer Powerpointpräsentation, die musikalisch von den Streichern unter Hr. Reissig umrahmt wurde. In weiteren Einheiten arbeitete man an diesem Projekt weiter und traf auch vorbereitende Arbeiten und Absprachen für das große ERASMUS-Treffen im Mai in Wemding. Und so war dann auch der Höhepunkt des Treffens ein Konzert zur feierlichen Eröffnung des Projektes für die Öffentlichkeit in der Aranciera di S. Sisto: das römische Schulorchester, das Streichorchester Wemding und die Schulband mit ihren Lehrkräften Hr.Otto und Hr. Reissig gestalteten dieses Ereignis. Nach großem Applaus und nach einer Abschiedsparty traten alle erschöpft, aber erfüllt von den schönen Erlebnissen die Heimreise an. Auf dieser Nachtfahrt zeigten sich zudem durch entsprechende Grenzkontrollen, die momentanen Auswirkungen heutiger Flüchtlinge.

Rom 2

Rom 1

Bericht Donauwörther Zeitung/Rieser Nachrichten

Vermittelt durch den Fördervereinsvorsitzenden Gottfried Hänsel konnte die Anton-Jaumann-Realschule den Besuch des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, nutzen, um diesem das Projekt vorzustellen. Es geht in diesem durch ErasmusPLUS, ein von der Europäischen Union aufgelegtes Förderprogramm, um das Thema „Flüchtlinge gestern und heute“, das von unserer Schule und ihren beiden Partnerschulen in Rom und Liepaja/Lettland bearbeitet wird. Das Projekt ist auf zwei Schuljahre angelegt. Im aktuellen Schuljahr wird von unseren Schülern die Nachkriegssituation in Wemding beleuchtet, ein Teil der bisherigen Ergebnisse wurde von Christoph Bichelmeir und Mona Schichl im Wemdinger historischen Rathaus vorgestellt. Unter den Zuhörern waren neben Dr. Gerd Müller auch MdB Ulrich Lange, Landrat Stefan Rößle, 1. Bürgermeister Dr. Martin Drexler, 3. Bürgermeister Gottfried Hänsel sowie Mitglieder des Wemdinger Stadtrats und des Wemdinger Helferkreises. Der Minister zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Schule und ging in seiner darauf folgenden Ansprache wiederholt auf das Projekt ein.

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Stiftung woeb

Wir bedanken uns bei der "Stiftung Westöstliche Begegnungen" für die Unter-
stützung des Schüleraus-
tauschs zwischen den Musik-
ensembles der Anton-Jaumann-Realschule und der Emiļa Melngaiļa Liepājas mūzikas vidusskola in Liepaja/Lettland.

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