Zusammen mit mehr als 100 weiteren Schulen aus allen Regierungsbezirken erhielt die Anton-Jaumann-Realschule in Wemding von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ für ihr besonderes Engagement im Bereich der naturwissen­schaftlich-technologischen Bildung zum nunmehr dritten Mal in Folge das Siegel „MINTfreundliche Schule“. Wegen der Pandemiesituation wurde die Ehrung online durchgeführt.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Benjamin Gesing. Zunächst wurden einige Angebote und Projekte vorgestellt, z.B. der Robotikwettbewerb für Jugendliche, oder über Quantencomputing berichtet. Grußworte sprachen neben vielen anderen Kultusstaatssekretärin Anna Stolz und Judith Gerlach, Staatsministerin für Digitalisierung.

Die Realschule in Wemding wurde für ihr herausragendes Engagement als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet und erhält damit eine Anerkennung in einem Bereich, der auch im Schulprofil festgeschrieben ist: So findet in den „Forscherklassen“ bereits in Jahrgangsstufe 5 und 6  ein intensiver Kontakt mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen statt. Die Schüler lösen im praktischen Umgang Fragestellungen aus dem Bereich Physik, Chemie und Biologie und sind dabei fächerübergreifend vernetzt auch mit dem Fach Werken. In den höheren Jahrgangsstufen wird das Interesse der Schüler geweckt und gefördert mit Angeboten wie Robotik, Homepagegestaltung/Webdesign, App-Programmierung und Technik-Team. In Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, wie etwa den Techniker-Schulen in Nördlingen und Donauwörth oder dem TCW in Nördlingen, und einschlägigen Betrieben der Region, wie z.B. Lessmann/Oettingen, Valeo/Wemding oder Hama/Monheim, erleben die Schüler Vorträge und praktische Projekte zu den Themen Leichtbau, Faserverbundtechnologie und Mechatronik. Ergänzt werden diese Angebote durch Praktika und berufskundliche Vorträge.

AJRS Wemding Bayern mint2020

Auf dem Foto (vlnr): MINT-Lehrkräfte Jürgen Meier, Frank Winkler, Maria Stiepakova, Schulleiter Dr. Heinz Sommerer, Jutta Erhard

Aufzeichung der virtuellen Feier

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Gruppenfoto aller ausgezeichneten Schulen (wir sind links oben)

geehrte Schulen

mint2020 3 mal 600

EINLADUNG EHRUNGSFEIERN BY twitter

 

Am Mittwoch traf sich der turnusgemäß neu gewählte Elternbeirat der Anton-Jaumann-Realschule in Wemding zu seiner konstituierenden Sitzung. Das Amt der 1. Vorsitzenden wurde Sabine Reicherzer übertragen, zur 2. Vorsitzenden wurde Andrea Steigerwald, zur Schatzmeisterin Melanie Ferber, zum stellvertretenden Schatzmeister Wolfgang Strobel gewählt. Als Schriftführer wurde Klaus Spielvogel, als seine Stellvertreterin Sigrid Leinfelder bestellt. Als Mitglieder im schulinternen Kriseninterventionsteam (SIKIT) wurden Manuela Hofmann, Sigrid Leinfelder, Barbara Städele benannt, im Umweltforum wirken Birgit Müller, Andrea Steigerwald mit; im Schulforum vertreten Matthias Braun, Manuela Hofmann und Wolfgang Strobel den Elternbeirat. Der Schulleiter Dr. Heinz Sommerer wünschte den Elternbeiräten viel Erfolg bei ihrem Wirken und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit zum Nutzen der Schulfamilie.

 

EBR 2020 klein

Auf dem Foto (jeweils von links nach rechts):
Oben: Matthias Braun, Klaus Spielvogel, Wolfgang Strobel
Mitte: Andrea Steigerwald, Birgit Müller, Melanie Ferber, Barbara Städele
Unten: Sigrid Leinfelder, Sabine Reicherzer, Karin Hofmann, Manu Hofmann

 

Ergebnisse der Elternbeiratswahl

zur Seite des Elternbeirats

Die Zeitzeugin Frieda Husel berichtet über ihre Kindheit zu Kriegsende und in den Nachkriegsjahren

Noch bevor sich die Coronasituation im Ries dramatisch zugespitzt hatte, besuchte Frau Husel aus Deiningen die Klasse 10d im Geschichtsunterricht und berichtete über diese eindrückliche Zeit. Sie begann damit zu berichten, wie sie als Schüler wiederholt in den Keller mussten, weil Bombenalarm war. Sie erinnerte sich sogar noch an den Spruch, den die älteren Schüler gedichtet hatten: „Achtung, Achtung, Ende – über Deutschland sind Verbände! Mit der Bombe unterm Arm – Achtung, Achtung, Vollalarm.‟ Ebermergen, wo Frau Husel aufwuchs, wurde nicht von Bomben zerstört, aber 1944, als die Tieffliegerangriffe häufiger wurden, tötete eine Bombe drei Menschen, die auf dem Feld arbeiteten. Man lebte in ständiger Angst. Der Schulunterricht wurde eingestellt, nichts funktionierte mehr. Kurz vor Kriegsende wurde die Brücke über die Wörnitz von deutschen Soldaten gesprengt, um den Feind daran zu hindern, das Dorf einzunehmen. Die Amis kamen trotzdem ins Dorf, sie hatten bestens ausgebildete Brückenbautruppen, die eine Notbrücke errichteten. Davor wurden am Kirchturm weiße Betttücher aufgehisst als Zeichen der friedlichen Kapitulation.

Nachdenklich stimmte die Schülern auch, wie Frau Husel von einem kleinen Mädchen erzählte, das automatisch ihren Arm zum Hitlergruß hob, so wie man ihr es jahrelang eingetrichtert hatte, um die Amis zu begrüßen. Die umliegenden rissen sofort ihren Arm nach untern und hofften, dass die Amis es nicht sehen würden. Diese waren jedoch nachsichtig mit dem Kind.

Verblüfft hörten die Schüler der 10d, dass die Menschen in Ebermergen damals zum ersten Mal „schwarze‟ Menschen sahen und sich tatsächlich fürchteten. Andererseits berichtete Frau Husel auch davon, wie sie als Kinder die Scheu langsam überwunden und sie von den Amerikanern Schokolade bekamen, als sie ihnen Eier brachten. Ein Stückchen Schokolade war das Höchste für die Kinder damals.

Frau Husel spannte den Bogen zur Nachkriegszeit, die die Schüler in Geschichte behandelten. Sie konnte sich noch gut an die Menschen aus den Städten erinnern, die zum Hamstern nach Ebermergen kamen, weil sie in den Städten nichts zu essen hatten.

Ebenso hörten die Schüler, wie Heimatvertriebene ins Dorf kamen und ganze Familien in 1-2 Zimmern in Bauernhäusern untergebracht wurden, ohne fließend Wasser oder Zentralheizung. All das brachte die Schüler zum Nachdenken und ihnen wurde bewusst, wie gut es ihnen heutzutage geht.
Die Klassensprecher verabschiedeten Fr. Husel mit einem Blumenstrauß und dankten ihr für ihren Besuch.

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S. Ponicki

 

In diesem Schuljahr freuen sich wieder die Forscher der Anton-Jaumann- Realschule über ihren Einsatz in den Fächern Biologie und Chemie. Die jüngeren aus der 5. Klasse haben sich bis jetzt mit der Lebensweise einer Ameise und der Veränderung eines Laubbaumes beschäftigt. Die Forscher aus der 6. Klasse lernen die Arbeitsweisen im Chemielabor kennen und freuen sich beispielweise über die Herstellung eigener Farben aus Naturstoffen.

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