Im Juli gab die Big Band wieder eine Reihe von Konzerten: Nach dem
Marktplatzkonzert in Wemding spielten die jungen Musiker auf der Sparkassenbühne
der Landesgartenschau in Wassertrüdingen (Foto 1), im Rahmen der Dennenloher
Klangparktage im Schlosspark von Dennenlohe (Foto 2), beim Gartenfest der
Polsinger Heime sowie beim traditionellen Schlusskonzert der Bläserklassen und
Big Bands in der Schule.

LGS 4a

Dennenlohe 4

 

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen veranstaltete die SMV ihr traditionelles Sommerfest für Schüler, Eltern und Freunde der Schule.
Dieses Mal gab es dazu besonders viel musikalische Untermalung - da die Fachschaft Musik wegen fehlender räumlicher Möglichkeiten auf ihren Konzertabend verzichtet hatte, nutzten die Schulensembles die Gelegenheit und präsentierten sich „open air“: Schüler-Band, Streicherensemble und Bläserklassen schufen den musikalischen Rahmen. Letztere waren auch am frühen Abend im Schlusskonzert der Bläserklassen und Big Bands noch einmal zu hören. Die zahlreichen Besucher konnten sich daneben an verschiedenen, von den Klassen aufgebauten und betriebenen Spielstationen versuchen, stärken konnte man sich am kulinarischen Angebot der 9. Klassen und des Elternbeirats, der die Veranstaltung wieder tatkräftig unterstützte. Außerdem nutzten viele die Möglichkeit, die im Rahmen der Generalsanierung kurz vorher fertig gestellten neuen Klassenzimmer zu besichtigen.
Gedankt sei dem Elternbeirat, der SMV und den Verbindungslehrkräften Frau Burzler, Herr Dippner und Herr Hödl, der Musikfachschaft mit Herrn Reissig, Herrn Otto, Frau Gehring und Herrn Dr. Sommerer und ihren Musikensembles sowie allen Klassen und Klassenleitern, die diesen gelungenen Tag mit ihrem außerordentlichem Engagement ermöglicht hatten.

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In der Stadthalle Gersthofen zeichnete die Initiative Berufswahl-SIEGEL die Anton-Jaumann-Realschule neben fünfzehn weiteren schwäbischen Schulen mit dem Berufswahl-SIEGEL aus, denn diese Schulen bieten herausragende Projekte und Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung an. Somit eröffnen sie den Jugendlichen neue Perspektiven für die Zukunft und bestärken sie in ihren Entscheidungen. Schulen mit besonders guter Berufs- und Studienorientierung werden mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet.

Wemding hq
Was zeichnet uns als SIEGEL-Schule aus? Berufliche Orientierung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Schulkonzepts und Schulprofils. Sie wird von allen mitgetragen. Die Berufliche Orientierung gehört schon ab der 5. Klasse zum Unterricht. Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten fundierte Kenntnisse über Arbeit und Beruf. Sie haben betriebliche Abläufe und verschiedene Berufsbilder schon lange vor dem Start in Ausbildung oder Beruf erlebt. Als SIEGEL-Schule sind wir Teil eines lebendigen Netzwerks, in dem wir gemeinsam mit Partnern eine gute Berufliche Orientierung umsetzen. Auch die Eltern werden aktiv in die Berufliche Orientierung einbezogen. Wie alle SIEGEL-Schulen überprüfen wir regelmäßig den Erfolg unserer Aktivitäten zur Beruflichen Orientierung und entwickeln uns kontinuierlich weiter. Wir dürfen nun für drei Jahre das Sigel führen.
Bei der Verleihung in Gersthofen bestand die Wemdinger Delegation aus Schulleiter Dr.Heinz Sommerer, Konrektorin Alexandra Waschner-Probst, Michaela Jais (Firma Hama, Monheim), den Elternbeirätinen Sabine Reicherzer und Manuela Hofmann, sowie den Schülern Johanna Reicherzer und Philipp Hofmann. Daneben stehen auf der Bühne Laudatoren und Verantwortliche von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern sowie der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Schwaben, Berhard Buchhorn .

Text: Alexandra Waschner-Probst
Bild: Fabian Stoffers

Die Info-Tour der AusbildungsOffensive-Bayern, ein Projekt der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm zur Berufsorientierung, machte Station an der Anton-Jaumann-Realschule in Wemding. Während eines Vormittags informierten sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen über Ausbildungsberufe und -chancen in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie.
„Bei der Vielzahl an Ausbildungsberufen ist es für viele junge Menschen heute nicht einfach, den richtigen Beruf zu finden. Wir wollen Jugendliche bei der beruflichen Orientierung unterstützen. Die bayerische Metall- und Elektro-Industrie bietet mit rund 60 verschiedenen Ausbildungsberufen – von technischen Fachkräften bis kaufmännischen Angestellten – ausgezeichnete Perspektiven", erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt das Engagement der Verbände.
In der interaktiven „Unterrichtsstunde" zur Berufsorientierung stand die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Vom „Info-Team" der AusbildungsOffensive-Bayern bekamen sie wertvolle Tipps und Anregungen für Ihre Berufswahl. Spielerisch ermittelten die Jugendlichen ihre beruflichen Interessen und tauschten sich über persönliche Stärken und Talente aus. Die beiden Info-Teamer Vroni und Simon informierten die Schüler über die große Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten in der M+E Industrie.

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Mittlerweile zum vierten Mal konnte ein im Zeichen der Musik stehender Schüleraustausch mit der lettischen „Musik-, Kunst- und Designschule Liepaja“ durchgeführt werden. Dieses Mal begrüßten die Wemdinger Big-Band-Schüler die Mitglieder des Sinfonieorchesters, ihren Leiter Reinis Lapa und weitere Begleitlehrkräfte. Nach einer langen Busreise, unterbrochen durch einige Besichtigungsstopps, langten die jungen lettischen Musiker am Abend des 1. Mai in Wemding an und wurden von ihren Gastfamilien begrüßt. Am nächsten Tag stand zunächst das Kennenlernen der Gastregion an: Am Vormittag besuchte die lettische Gruppe die mittelalterliche Burg- und Schlossanlage der Harburg aus der Stauferzeit, der Nachmittag stand im Zeichen gemeinsames Probens. Am späten Nachmittag fuhr man an das Gymnasium in Oettingen, machte eine Bühnenprobe, am Abend begeisterten die jungen Musiker aus Liepaja, Oettingen und Wemding die Zuhörer in einem gemeinsamen Konzert.
Der Freitag führte die lettische Gruppe nach München, wo man Schloss Nymphenburg besichtigte und dann ins Olympiazentrum weiterfuhr. Der ursprüngliche Plan, Neuschwanstein zu besichtigen, musste wegen des schlechten Wetters leider aufgegeben werden.
Am Samstagvormittag trafen sich Gäste und Gastgeber zur Vorbereitung des „Konzerts zur Marktzeit“, das dann zur Mittagsstunde in der überwältigenden Kulisse der spätgotischen Kirche St. Georg in Nördlingen stattfand. Nach dem Konzert erkundeten die Jugendlichen miteinander Nördlingen und nutzten die Gelegenheit auch für eine Besteigung Kirchturms.
Im Anschluss fuhr man nach Wemding und führte eine Bühnenprobe durch. Am Abend gab das lettische Sinfonieorchester zusammen mit Big Bands und Bläserklassen der Wemdinger Realschule vor einem begeisterten Publikum ein Konzert in der wohlgefüllten Pausenhalle der Schule.
Den Sonntag nutzten die Gastgeber, um ihren Gästen Wemding zu zeigen. Am Abend traf man sich auf dem Schulgelände, wo den Gästen mit Unterstützung des Elternbeirats ein stimmungsvolles Abschiedsfest geboten wurde. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Gasteltern und –schülern, dem Elternbeirat, dem Förderverein und nicht zuletzt natürlich unseren Lehrkräften sowie unserem Sekretariat und den beiden Hausmeistern. Nach den gemeinsamen Erlebnissen der zurückliegenden Tage trennten sich Gastgeber und Gäste am nächsten Morgen schweren Herzens und freuten sich bereits auf das Wiedersehen in Liepaja, das vier Wochen später stattfand.
Zwei Tage vor Beginn der Pfingstferien machten sich die Wemdinger auf die Reise. Nach der Ankunft in Riga ließ man sich auf einer Stadtführung die berühmten Handelshäuser, darunter das „Schwarzhäupterhaus“, und die beeindruckenden Gotik-, Renaissance-, Barock- und Jugendstilbauten zeigen. Im Anschluss fuhr unsere Gruppe mit dem Bus durch die ebene lettische Landschaft vorbei an einzelnen, verstreut liegenden Gehöften, ausgedehnten Birkenwäldern über schnurgerade Straßen nach Liepaja, wo wir am Abend von unseren Gastgebern empfangen wurden. Am Tag nach unserer Ankunft stand zunächst eine Stadtführung durch Liepaja auf dem Programm: Vom Rosenplatz aus besuchten wir mit unseren lettischen Austauschschülern u.a. die belebten Markthallen und liefen vorbei an den in der typischen Bauweise erstellten Holz- und Backsteinhäusern, von denen allerdings viele noch auf ihre Renovierung warten. Am Nachmittag wurde zunächst geprobt, im Anschluss bestritt man mit der Junior Combo der Schule ein Konzert.
Der nächste Tag führte uns auf einem Ausflug nach Ventspils, wo wir die malerische Altstadt, das Schul- und Kunsthandwerkmuseum und die Burg des Deutschen Ordens besichtigten, in der an diesem Tag ein Mittelalterspektakel stattfand. Am Nachmittag fuhren wir zum Freiluftmuseum, wo wir eine Fahrt mit der von Deutschen gebauten, restaurierten Schmalspurbahn machen konnten. Der nächste Tag stand wieder im Zeichen der Musik: Auf eine gemeinsame Probe mit dem Sinfonieorchester der Schule folgte am Spätnachmittag ein Konzert der beiden Ensembles. Im Anschluss feierten Gastgeber und Gäste im Schulgarten, als besonderes „Schmankerl“ hatten die lettischen Lehrkräfte ein Folkloreensemble engagiert, von dem man sich zu lettischen Volkstänzen motivieren ließ.
Die deutschen wie auch die lettischen Schüler hatten sich einen „programmfreien“ Tag für gemeinsame Unternehmungen gewünscht – dafür stand der Montag zur Verfügung: Man ging miteinander spazieren, die gastgebenden Schüler führten uns zu weiteren Sehenswürdigkeiten Liepajas, manche erkundeten die Gegend mit Rad oder Boot oder Straßenbahn, andere besuchten den herrlichen Sandstrand Liepajas, spielten dort mit ihren lettischen Freunden Beachvolleyball und genossen das sommerliche Wetter.
Man wird verstehen, dass allen der Abschied nach diesen ereignisreichen Tagen mit vielen gemeinsamen Unternehmungen am nächsten Tag sehr schwer viel. Wir bedanken uns bei unseren Austauschschülern und ihren Familien, bei den dortigen Lehrkräften und der Schulleitung, die uns alle mit großer Warmherzigkeit und Gastfreundschaft aufgenommen haben und hoffen auf ein Wiedersehen.
Die Rückfahrt zum Flughafen in Riga erlaubte nochmals einen weiteren Ausflug, und zwar zur Schokoladenfabrik in Pure, wo die Schüler zum Abschluss einer Führung selbst Schokoladenpralinen herstellen konnten. Von hier ging es direkt zum Flughafen, von wo uns die AirBaltic am Abend sicher nach Bayern zurück brachte.

(Dr. H. Sommerer)

  • Folkloregruppe
  • Liepaja
  • Riga
  • Ventspils

 

 

anstehende Termine

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Stiftung woeb

Wir bedanken uns bei der "Stiftung Westöstliche Begegnungen" für die Unter-
stützung des Schüleraus-
tauschs zwischen den Musik-
ensembles der Anton-Jaumann-Realschule und der Emiļa Melngaiļa Liepājas mūzikas vidusskola in Liepaja/Lettland.

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